Drucker Patrone leer? Nö, mit diesem Digi-Häppchen holt man noch viel Tinte raus!

Gemeinsam sind wir am stärksten. Deshalb war es super, dass bei der Premiere unserer Digi-Häppchen im Basistreffen gleich auch aus der Gruppe das nächste Digi-Häppchen herausgeschossen kam!

Erika stellte uns eine geniale Lösung vor, wenn die Drucker-Patrone mal wieder viel zu schnell als „leer“ gemeldet wurde. Das stimmt nämlich gar nicht immer. Je nach Drucker-Typ gibt es Möglichkeiten, die Druckerpatrone zu resetten. Damit unterbindet man die automatische „Leer-Meldung“ und holt noch jede Menge Tinte heraus. Das spart Geld und ist ja auch ökologisch viel besser als eine halbvolle Tintenpatrone wegzuwerfen. Wie geht das nun? Da ist die Antwort: kommt drauf an, nämlich auf das Druckermodell. Also auch hier wieder (siehe letztes Digi-Häppchen) Google befragen. Es gibt reichlich Erklärungen mit Fotos etc. So ist es gar nicht kompliziert, wenn auch bei manchen Modellen umständlich.

Es wäre wirklich mal ein Auftrag an die Druckerfirmen, dass sie hier die Füllstande korrekt ermitteln. Das Problem ergibt sich nämlich dadurch, dass so ein Drucker einfach nur die Zahl der gedruckten Seiten zählt und dann „Leer“ meldet. Wenn man aber viele Drucksachen hat, die zwar viel Blätter verbrauchen, aber nicht viel Buchstaben, dann ist die Fehl-Meldung vorprogrammiert.

3 Gedanken zu „Drucker Patrone leer? Nö, mit diesem Digi-Häppchen holt man noch viel Tinte raus!

  1. Dieser Tipp macht natürlich nur Sinn bei Druckerpatronen, die nicht aus durchsichtigem Material gefertigt sind. Bei meinem Canon-Pixma Tintendrucker sind die Patronen durchsichtig, so daß ich sehr gut im Zweifel den Füllstand der Patrone selber kontrollieren kann. Ist auch die Frage, für welchen Druckertyp diese Meldung gilt: Laser oder Tinte?

    1. Hallo Schmijo1 (ich weiß leider nicht, wer dahinter steckt;)
      klar, wenn der Druckerstand sichtbar ist, dann weiß man es. Allerdings stellt sich auch dann die Frage, ob man bei noch sichtbarem Tintenstand den Rest der Patrone auch entlocken kann oder ob es dazu auch einiger technischer Eingriffe bedarf. Generell gilt wohl, dass dabei jedes einzelne Fabrikat gesonderte „Hingabe“ benötigt. Das Internet ist voll von ausführlichen Anweisungen, wie man vorgehen soll bei den einzelnen Fabrikaten, um noch Tinte herauszubekommen. Das aus meiner Sicht Verwerfliche ist, dass sowas überhaupt notwendig ist. Im Sinne der Ressourcenschonung müsste es doch selbstverständlich sein, dass der Drucker bis zum letzten Tropfen druckt. Aber das würde den Umsatz reduzieren. Solange so eine „technische Voreinstellung“ nicht unterbunden wird, kann die Antwort der Verbraucher nur sein, so wenig wie möglich zu drucken, also weitestgehend auf digitales „Vervielfältigen“ umzusteigen.
      Gruß
      Heike

      1. Hallo Heike,
        sofern Drucker Tintenpatronen verwenden, ist das ohnehin Ressourcenverschwendung. Mein Canon-Farbdrucker hat insgesamt 5 Patronen, jeweils mit relativ wenig Inhalt und auch wenn ich nur Schwarz-Weiß drucke, werden auch die anderen Farben mit verbraucht. Wieso, weshalb, warum ist mir nicht erklärlich. Ich habe jetzt die Nase voll und bin auf einen Laserdrucker umgestiegen. Eine schwarze Kartusche soll etwa für 1000 Blatt reichen.
        Für Tintendrucker gibt es jetzt von Epson die Lösung mit Tintenbehältern, die mit Farbe wieder nachgefüllt werden können. Die Produktreihe heißt Ecotank. Ein Satz mit vier Nachfüllflaschen soll 72 Tintenpatronen entsprechen und die Druckkosten um bis zu 90% senken.
        Viele Grüße Joachim

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