DraußenNatur

Amsel, Drossel, Fink und… – Wer ist Euer Star?

Vogelbeobachtung und -fütterung stehen seit Corona wieder hoch im Kurs.

Welche Vögel habt Ihr auf Euren Spaziergängen und Wanderungen oder im Garten während des Winters gesehen und gehört?

Wer ist Euer persönlicher STAR?

Mein Augenschmaus über Winter war der Stieglitz – ich durfte fast täglich einen Schwarm der bunten Distelfinken beobachten.

In der überwiegend vogelsangfreien Winterzeit erfreut das Rotkehlchen meine Ohren am meisten.

 

Mein eigentlicher Ohrenschmaus verweilt offensichtlich seit Anfang März wieder im Further Moor. Für mich ist die Singdrossel die Königin unter den Singvögeln.

Das ultimative Highlight am Anfang eines jeden Jahres war für mich schon immer der Frühjahrszug der Kraniche zurück in die Brutgebiete. In diesem Jahr durften wir ungewohnlich viele Schwärme über Langenfeld kreisend und trompetend beobachten.

Berichtet uns doch in den Kommentaren über Eure Beobachtungen. Vielleicht könnt Ihr ja sogar ein Foto anfügen.

Schreibt auch, welche Hilfsmittel Ihr für die Bestimmung der Vögel verwendet und welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt. So können wir uns gegenseitig unterstützen.

Vielleicht dürfen wir ja dann in den Frühlingsmonaten mit unserem gesammelten Expertenwissen gemeinsam oder wenigstens in kleinen Gruppen die eine oder andere Vogelexkursion unternehmen? Sowas ist allerdings nichts für Morgenmuffel (grmpf), denn sie beginnen üblicherweise kurz vor Sonnenaufgang, weil da die gefiederten Sänger am intensivsten tirillieren…

Zu einer Vogelhochzeit werden wir wahrscheinlich nicht eingeladen – Wie war das  doch gleich? Wer ist die Braute und wen hat sie geheiratet? 🙂

 

8 Gedanken zu „Amsel, Drossel, Fink und… – Wer ist Euer Star?

  1. Den Dompfaff hab ich leider schon länger nicht mehr gesehen.

    Die Eichelhäher scheinen tatsächlich zahlreicher zu werden – auch in der Stadt.
    Die vielen Eicheln und die relativ warmen Winter tragen wohl dazu bei. Auch immer mehr Vögel aus nördlicheren Gebieten überwintern gerne bei uns.

    In den letzten Wochen habe ich am Waldrand nördlich Hapelrath mehrere Weidenmeisen (Mönchsmeise) gesehen.

    Zur Bestimmung nutze ich die kostenlose NABU-App „Vogelwelt“. Das Handy hat man ja meistens dabei und da kann man recht schnell nachschauen.
    Hab mit sogar die „Vogelstimmen“ für 3,99 Euro gekauft, denn so kann ich den jeweiligen Piep noch zielsicherer bestimmen.

  2. Letztens mal wieder Gimpel (Dompfaff, Pyrrhula pyrrhula) gesehen, ein Paar sesshaft in der Gegend Zanderweg. Bei mir zur Bestimmung oft und oft verwendet Pareys Vogelbuch, irrtümlich manchmal als Vögelbuch bezeichnet. Interessant auch, dass der Eichelhäher sich in den Gärten verbreitet; vor 30 Jahren hat man ihn noch als „scheuen Waldvogel“ bezeichnet.

    1. Da die Wanderfalken ja stark gefährdet und auch geschützt sind, würde mich mal interessieren, ob es da Schutzmaßnahmen oder ähnliches gibt.
      Vielleicht könnte die Foto-AG ja mal tätig werden… 🙂

  3. Vor meinem Balkon kann ich oft den Kleiber beobachten, wie er die Stämme hoch und Kopfüber nach unten läuft, ab und zu kommen auch Kohlmeisen vorbei, sehr oft flattern die Tauben rum.
    Die Drosseln, die manchmal da nisten sind aber glaube ich noch nicht erschienen.

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