Hard Rock Cafe Lockdown Blog 17. Dezember 2020

So, wie gestern versprochen, wollen wir es heute optimistischer angehen!

Wer kennt denn noch diesen kleinen Handwerker aus dieser Kinderserie? Bob der Baumeister hieß er. Meine Kinder haben sich diese Serie gern angeguckt und das war auch ein ganz toller Typ. Er wusste immer Rat, handelte stets vorausschauend und  besonnen, war für seine Mitarbeiter Baggi und Buddel (die Bagger), Mixi, (die Zementmischmaschine) Rollo, (die Walze) und Rumpel, (den Trecker) stets eine vorbildliche Führungskraft. Und auch seine Freundin Wendy, die ebenfalls im Unternehmen tätig war, behandelte er immer gerecht und gut. Damals war ich schon im Personalwesen und wollte anhand dieser Serie eine Abhandlung zum richtigen Führungsverhalten schreiben, aber als berufstätige Mutter blieb dieses Vorhaben leider auf der Strecke. Stattdessen musste ich den Kopf von Bob mit Window-Colour malen und ans Kinderzimmer-Fenster kleben. Beim Umzug nach Langenfeld haben wir dieses Klebebild mit dem Fön vorsichtig vom Fenster gelöst und für den Transport auf die hintere Seitenscheibe von Alberts Auto geklebt. Dort hing der gute Bob. Solange, bis Albert einmal versehentlich nicht die vordere sondern die hintere Scheibe per Knopfdruck betätigte… Der arme Bob! Aber was blieb, das war sein positives Lebens-Credo: „Yo, wir schaffen das“. Das beeindruckte übrigens auch hochrangige Politiker. Ihr kennt Muttis „Wir schaffen das“ und Obamas „Yes we can“, alles vom kleinen Bob geklaut. Und da uns im Moment kein Spahn, Wieler, Drosten und wie sie alle heißen irgendwie aufmuntern will, so müssen wir das eben selbst tun. Heile heile Gänschen to go.

Also Kopf aus dem Sand ziehen und los: jeden Tag irgendetwas Schönes tun, auch wenn es noch so unspektakulär ist. Ich war Radfahren gestern und habe in Monheim eine kleine Kapelle entdeckt, die zu Ehren des heiligen Antonius zu Padua 1843 gebaut wurde. Wie die Welt wohl damals aussah?All die Autos gab es noch nicht, nicht mal Deutschland gab es, nur der Rhein ist sicherlich schon gleichmütig an diesem kleinen Kapellchen vorbeigeflossen.

Was habt Ihr Nettes und Schönes getan oder erlebt? Lasst uns alle teilhaben. Schreibt es in den Kommentar.

Rezeptecke

heute nehme ich mir die Süßkartoffel vor. Sie hat nicht soviel von diesen inzwischen verteufelten Kohlenhydraten wie die herkömmliche Kartoffel und zählt auch wohl eher zum Gemüse. Süßkartoffelpommes in der Tiefkühlvariante schmecken richtig lecker, sind aber fettig und damit sie überhaupt knusprig werden, paniert. Ich bevorzuge ein leckeres Süßkartoffelpüree. Meiner Meinung das Beste, was man damit anstellen kann:

Schälen, in Stücke schneiden und dann in Salzwasser weich kochen. Wasser abgießen und unter Zugabe von Kokosmilch pürieren. Pfeffern und salzen. Ein paar Koriander-Blätter beim Anrichten darüber streuen – lecker. Was nicht gegessen wird einfrieren, in der Mikro erwärmt schmeckt es wieder tadellos.

Dazu passt sehr gut ein in Sesamsamen paniertes Thunfischsteak: Frischen Thunfisch in Sojasause, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und geriebenen frischen Ingwer so 1-2 Stunden marinieren. Die Sesamsaat in einen Suppenteller füllen und die Thunfischsteaks darin panieren. Sesamöl in der Pfanne erhitzen und die Thunfischsteaks auf mittlerer Hitze braten. Nur einmal wenden, sonst fällt der Sesam ab. Das Thunfischsteak darf und soll im Innern gern noch rot sein, so wie ein Medium Rindersteak. Und- obwohl es Fisch gibt, passt dazu hervorragend ein schwerer herber Rotwein. Als Gemüse dazu eignet sich was asiatisch angehauchtes: Erbsenschoten, Karotten und Bambussprossen nur kurz in Sesamöl anbraten, so dass es noch richtig schön knackig ist.

Ein raffiniertes Rezept, mit dem man beeindrucken kann – notfalls auch nur sich selbst!

Digi-Häppchen:

für alle über 60jährigen, die ihre Lesebrille gelegentlich vergessen, habe ich von Albert einen brandheißen Tipp bekommen: im iPhone gibt es eine Lupe! Und die hat man dann immer dabei, wie schön. Einfach unter Einstellungen unter Bedienungshilfen gehen und Lupe aktivieren. Wer weiß, ob andere Smartphones das auch haben, bitte im Kommentar einfügen.

Macht was Schönes! Kocht was Schönes!

Bis zum nächsten Blog.

Heike

5 Gedanken zu „Hard Rock Cafe Lockdown Blog 17. Dezember 2020

  1. Die Idee „Digi-Häppchen“ finde ich sehr gut. Vielleicht sollten wir eine neue Seite einbinden, in der jeder sein Wissen über die „Digitale Welt“ in Form von „Tipps und Tricks „einbringen kann.

    Vorschläge bitte…

  2. Süßkartoffelpommes – yeah!
    Bis wir die wieder im Seehaus genießen können, müssen wir halt mal selbst Hand anlegen.
    Wo gibt´s denn die Besten für den Backofen? Hat da jemand Erfahrungswerte?

  3. Ja toll, jetzt kommst Du mit dem Tipp um die Ecke, wo er mir grad nix mehr nutzt 🙁
    Ich hab immer ein Foto gemacht und das vergrößert, wenn ich die Speisekarte nicht lesen konnte.
    Hab mal bei Android im Play Store geguckt – gibt kostenlos Lupen, sogar mit Licht. Hab ich mir mal runtergeladen – was ich jetzt alles lesen kann!
    Ohweh – mein Bier läuft gleich ab! Sorry, hab grad keine Zeit mehr…

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